Gruscheln mit StudiVZ

StudiVZ ist eine Private Limited Company

Verfasst von: centimbu in: September 10, 2008

studiVZ ist eine Private Limited Company by Shares (Ltd.) nach britischem Recht mit Hauptsitz in Birmingham und Zweigniederlassung in Berlin. Ehssan Dariani (CEO) und Dennis Bemmann (CTO) hatten studiVZ Ende Oktober 2005 gegründet. Dariani schied im März 2007 als Geschäftsführer aus und soll dann nach Umwandlung von studiVZ in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) in den Aufsichtsrat wechseln.

Seit dem 13. August 2007 ist Marcus Riecke, ehemaliger Nordeuropachef von eBay, Chief Executive Officer (CEO) von studiVZ. Geschäftsführer („directors“) sind heute Marcus Riecke (CEO), Dennis Bemmann (CTO) und Michael Brehm. Michael Brehm wurde erst im Juni 2006 zum dritten Geschäftsführer, nachdem er bis dato noch als Analyst bei der Investmentbank Merrill Lynch gearbeitet hatte. Bei studiVZ arbeiten inzwischen über 140 Mitarbeiter.

Die Gründer des Merchandising-Dienstes Spreadshirt Lukasz Gadowski und Matthias Spiess stellten jeweils die ersten 5.000 Euro Startkapital bereit. Verschiedene Gesellschafter haben später nach eigenen Angaben von studiVZ insgesamt 2,5 Millionen Euro in den Aufbau von studiVZ eingebracht.

Größter Investor war im August 2006 die Holtzbrinck Ventures GmbH mit zwei Millionen Euro.[7] Weitere Gesellschafter waren die folgenden Personen oder Unternehmen, die zusammen etwa 500.000 Euro eingebracht haben: Aaron Voloj Dessauer, Christian Vollmann, Christophe Maire, Dario Suter, European Founders Fund GmbH (Marc, Oliver und Alexander Samwer), Kolja Hebenstreit, Oliver Jung, Peter Schüpbach.

Die Unternehmung wurde am 3. Januar 2007 vollständig von Holtzbrinck Networks übernommen, welche zum Holtzbrinck-Konzern gehört. Ein Pressesprecher erklärte, der Preis liege „über 50 Millionen Euro, aber unter 100 Millionen“. Laut Focus habe der Axel-Springer-Verlag in letzter Minute selbst noch 120 Millionen Euro geboten.

studiVZ Ltd. hat sich die Begriffe gruscheln und studiVerzeichnis[9] beim Deutschen Patent- und Markenamt als Wortmarke schützen lassen.

Eine Antwort schreiben